Ausrüstungs – und Reiseinfo

Wer kann teilnehmen?

Die Teilnahme an einer geführten Tour ist für jeden Biker möglich. Sie sollten allerdings schon Tagestouren unternommen haben und Ihr Leistungsvermögen selbstkritisch bei der Tourenauswahl berücksichtigen. Wir haben die Tagestouren so ausgelegt, dass immer genügend Zeit für Pausen und zum Fotografieren bleibt. Sollten sie mal einen schlechten Tag haben können sie bei manchen Touren Abkürzungen fahren oder in eine leichtere Gruppe wechseln.

Helmpflicht: Das Tragen eines Helmes ist Voraussetzung für eine Teilnahme.
bei Freeridewochen tragen einige Teilnehmer auch Vollvisierhelme und weitere Schutzausrüstung

Tourenanforderung:
Unsere Reisen sind in drei Kategorien eingeteilt, Beachten sie bitte auch die Schwierigkeitsgrade für die Abfahrten und fragen sie uns wenn sie unsicher sind.
“Light” Touren: für Anfänger und alle die es komfortabel und gemütlich mögen, meist für alle fahrbar. “Mittel“: für Normal- und Hobbybiker oder auch ambitionierte Sportler, die sie es im Winter etwas gemütlicher angehen wollen wie beim Alpencross.
Ansonsten gibt es noch die “schweren“ Touren
Ob eine Tour dann persönlich als “leicht” oder “schwer” empfunden wird, hängt letztlich vom Trainingszustand und der psychischen Verfassung jedes einzelnen ab.

Fahrtechnik:
Je besser Ihre Kondition, umso entspannter bewältigen Sie natürlich schwierige Passagen. Wenn Sie mal einen Streckenabschnitt bergauf oder auch bergab nicht fahren können, steigen Sie einfach ab, schieben das Bike ein wenig und steigen später wieder auf. Es ist viel besser, auf schwierigen Passagen das Bike kurz zu schieben, als einen Sturz mit Materialschäden und Verletzung zu riskieren. Gerne gibt Ihnen der Guide auch Tipps wie sie sicherer werden. Schiebepassagen: Auf den Kanarischen Inseln kommen unsere Touren fast ohne Schiebepassagen aus. Auf den Kapverdischen Inseln ist mit mehr oder weniger langen Schiebepassagen vor allem bergab zu rechnen. Länge und Dauer von Schiebepassagen und ob ein Abschnitt überhaupt als solcher zu bezeichnen ist, sind nicht immer eindeutig zu ermitteln, weil es von Ausdauer und Fahrtechnik jedes einzelnen abhängt.
Bei den Big Mountain Wochen werden auch längere Schiebepassagen in Kauf genommen die dazu dienen spezielle Abfahrten zu erreichen

Vorbereitung / Training:
Die meisten unserer Gäste haben einen Beruf neben dem Radsporthobby und trainieren deshalb gerade im Winter nicht so viel. Deshalb geht es auch auf all unseren Touren gemütlicher zu wie bei Transalptouren im Sommer.
Vermeiden Sie es, bei der Vorbereitung zu übertreiben und zu viel zu riskieren: Ein Sturz und der Urlaub ist unter Umständen geplatzt. Wir empfehlen Ihnen auch gerade deshalb den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung mit der Anmeldung.

Tourenguide:
Jede Atlantic-Cycling Reise wird von einem erfahrenen deutsch- und englischsprachigen Guide begleitet. Je nach Situation fährt der Guide vorne, in der Mitte oder am Schluss der Gruppe. Es ist nicht die Aufgabe des Tourenguides, als Erster oben am Berg anzukommen, sondern den Gesamtablauf der Tour optimal zu koordinieren, Teilnehmer zu motivieren und manchmal allzu übermütige Biker auf den Teppich zurückzuholen. Im Falle einer Panne oder sonstigen Problemen steht der Guide mit Rat und Tat zur Seite.

Unterwegs auf Tour:
Bei längeren Anstiegen fährt jeder sein eigenes Tempo, am vereinbarten Treffpunkt sammelt sich die Gruppe wieder. Größtmögliche Rücksichtnahme auf Wanderer und Fußgänger ist selbstverständlich. Beim Bergabfahren sollten Sie immer, auch auf Wegen, die für den Verkehr gesperrt sind, mit unerwarteten Hindernissen, Schranken, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, Tieren, Menschen usw. rechnen. Die Straßenverkehrsordnung ist von jedem Teilnehmer eigenverantwortlich einzuhalten. Das Biken in der Gruppe erfordert ein größeres Maß an Rücksichtname und angepasstem Fahren. Umsichtige, d.h. vorausschauende Fahrweise ohne abrupte Fahr oder Überholmanöver lässt das Gruppenmitglied an Ihrem Hinterrad z.B. entspannt den Windschatten genießen.
Erfahrene Biker gehen eine mehrtägige Tour mit unbekannten Herausforderungen kraft- und vor allem materialschonend an. Fahren Sie immer so, dass die Sturzgefahr auf ein Minimum reduziert ist, Sie werden gesund und glücklich am Ziel ankommen.

Radmaterial:
Für alle Atlantic-Cycling Touren wird ein ordentliches, gut gewartetes Mountainbike bei Rennradtouren ein Rennrad oder Road-Bike benötigt. Trekking-Bikes oder ähnliches sind aus Sicherheitsgründen bei MTB-Touren nicht zugelassen. Sie benötigen nicht das neueste Hightech- Bike. Es stehen bei Voranmeldung auch Verleihräder zur Verfügung. Entscheidend ist, dass Ihr Bike mit zuverlässigen Komponenten ausgestattet und auf dem technischen Stand der letzten Jahre ist. Ob Sie mit einem Fully (vollgefedert) oder einem Hardtail mit Federgabel (also vorne gefedert) fahren, bleibt Ihnen überlassen. Der Anteil an vollgefederten Bikes nimmt ständig zu. Eine Tour in den Bergen Kann natürlich auch mit einem komplett ungefederten Bike unternommen werden, schließlich fuhr man schon mit Mountainbikes über die Alpen, als Federgabel und Fully noch nicht erfunden waren. Empfehlen können wie dies heute allerdings nicht mehr wirklich. Für Freeridetouren empfehlen wir 140-160mm Federweg vorn und min. 130mm hinten!

Wartung vor Reisebeginn:
Bevor Sie Ihre Reise antreten, sollten Sie unbedingt Bremsen, Schaltung, Kette, Ritzel und vor allem Laufräder und die Bereifung auf Schäden überprüfen und gegebenenfalls erneuern (Häufige und lästige Pannenursache sind verschlissene Felgenbänder!).

Reparaturen:
Unsere Guides stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und sind mit folgendem Werkzeug ausgerüstet: 1 Satz Inbusschlüssel, Kettennieter, Kettennietstifte, Schlauch, Flickzeug, Reifenheber, Nippelspanner, Schraubenzieher, Luftpumpe. Somit sind Reifenpannen, Einstellarbeiten oder ein Kettenriss schnell behoben.

Werkzeug / Ersatzteile:
Falls Sie für Ihr Bike Spezialwerkzeug benötigen, sollten Sie dieses selbst mitbringen. Einen Ersatzschlauch sollten Sie unbedingt dabei haben, Reifenpannen sind die häufigsten Schäden auf Tour. Ein kleines Werkzeugset zum Schlauchwechseln und eine Luftpumpe sollten Sie auch selber mitführen Falls Ihr Bike mit Scheibenbremsen ausgestattet ist sollten Sie unbedingt Ersatzbeläge mitnehmen, da unterwegs die passenden Beläge oft nur schwer zu bekommen sind!
Fahren Sie Systemlaufräder mit speziellen Speichenspannern oder sonstige Teile für die Spezialwerkzeug benötigt wird nehmen sie dieses zur Sicherheit ebenfalls mit.

Erste Hilfe / Medikamente:
Das für Touren notwendige Erste-Hilfe-Material führt der Tourguide mit. Ihre persönlichen Medikamente bringen Sie bitte selbst mit, evtl. auch Magnesium-Tabletten oder Mineraltabletten zum Ausgleich von Mineralverlust durch starkes Schwitzen zur Vermeidung von Krämpfen. Fragen Sie dazu bitte vor der Tour den Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens! Wenn Sie auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, teilen Sie das bitte dem Tourguide am Begrüßungsabend mit. Wenn Sie unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden, müssen Sie Ihre Tourpläne vorher mit Ihrem Hausarzt absprechen und den Guide informieren. Bei Fernreisen beachten sie bitte die Visums und Impfvorschriften des Reiselandes

Reisegepäck: Ihr Hauptgepäck: am besten eignen sich bei Flugreisen Koffer und stabile Sporttaschen.

Tourengepäck / Tagesrucksack:
Tagsüber benötigen Sie einen Rucksack mit mind. 15l Fassungsvermögen. Kleidung für Schlechtwetter oder Windschutz für die Abfahrten muss ständig mitgeführt werden. Außerdem sollte noch Platz für Luftpumpe, Ersatzschlauch, Werkzeug, Foto, Geld usw. sein. Im Rucksack halten dann Plastikbeutel ihre Ausrüstung trocken, denn die Regenüberzüge schützen vor Verschmutzung, eindringendes Wasser können sie nur eine begrenzte Zeit abhalten.

Trinkbehälter:
Wir empfehlen für all unsere Touren Trinkrucksack-Systeme! Wenn Sie mit Radflasche fahren müssen sie mindestens 1,5 Liter Wasser zusätzlich im Rucksack mitführen.

Kleidung:
Bei Touren auf den Kanarischen und Kapverdischen Inseln sollten sie immer mit der Möglichkeit rechnen das sie im Tagesverlauf auch mal in einer Wolke fahren in der es schnell 15 Grad kälter ist als beim Tourenstart. Wir können hier nur Anregungen und Tipps geben, Sie müssen selbst entscheiden, was Sie mitnehmen. Bei schönem Wetter kann den ganzen Tag über in kurzer Hose und im Trikot gefahren werden. Für die Abfahrten benötigen Sie einen Windschutz, praktisch sind ärmellose Windwesten. Nach einem längeren Anstieg kann es auch angenehm sein, vor der Abfahrt ein trockenes Trikot anzuziehen. Bei Schlechtwetter ist eine gute Regenjacke und eine Regenhose das Wichtigste. Auch wasser- und winddichte Socken (z.B. Sealskinz) oder Überschuhe, sind eine tolle Sache, halten Sie doch gerade an den kälteempfindlichen Füßen Wind und Regen ab. Lange Fingerhandschuhe, eine Unterziehmütze unter dem Helm oder ein breites, warmes Stirnband oder Kopftuch sind unbedingt nötig.
Bei langen Abfahrten wird es bei kühler Witterung an den Händen und Ohren schnell kalt. Helm / Kopfbedeckung: Fahren Sie nie ohne Helm! Helm zu tragen ist bei uns Pflicht. Wenn Sie sich einen neuen Helm anschaffen, achten Sie auf geringes Gewicht und große Belüftungsöffnungen. Bei uns können sie nach Voranmeldung Helme ausleihen und Testen. Unter dem Helm ein sogenanntes “Buff” ist eine gute Lösung gegen kalte Ohren.

Sonnenbrille:
Eine Bikebrille mit getönten Gläsern gehört zur Grundausrüstung einer Biketour. Praktisch sind Brillen mit getönten und klaren W echselgläsern wie die Adidas Evil Eye.

Sonnencreme:
Benützen Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und cremen Sie sich rechtzeitig, bereits am Morgen vor der Abfahrt ein.

Bikeschuhe / Pedale:
Ob Sie mit Klick- oder “Bärentatzen”-Pedalen (nur ohne Körbchen und Riemen) Ihre Tour in Angriffnehmen, bleibt Ihnen überlassen: beides ist geeignet. Bei Fahrtechnikkursen wird die ersten 2 Tage immer mit Bärentatzen trainiert.
Die Pedale können für Technikkurse kostenfrei bei Atlantic-Cycling geliehen werden.

Ausrüstungs-Checkliste
Mountainbike in technisch einwandfreiem Zustand!

Kleidung zum Biken

  • Tages-Rucksack, mit 15l Fassungsvermögen oder größer
  • Unterhemden Atmungsaktiv
  • Trikot (Kurzarm)
  • wärmendes Trikot Langarm oder Armlinge
  • Radhose kurz
  • Radhose lang oder ¾ oder Beinlinge
  • Langfingerhandschuhe
  • Unterziehmütze (unter Helm) oder warmes breites Stirnband (Buff) Helm
  • Bikehandschuhe Sonnenbrille/Bikebrille Radschuhe Radsocken
  • Regenjacke (immer dabei, auch bei Sonnenschein) Regenhose (je nach Wetterlage)
  • Windweste/Jacke
  • Optional Windstopper- oder wasserdichte Sealskinz
  • Energieriegel und Isogetränke in Pulverform.
  • Je Tourentag sollte mit 1 Riegel (z. B. PowerBar) gerechnet werden
  • Foto
  • Trinkflasche oder Trinkrucksack-System
  • Werkzeug Ersatzbremsbeläge Ersatzschlauch Luftpumpe Sonnencreme
  • kl. Taschenmesser (zum Brotzeit machen)
  • Plastikbeutel als Regenschutz zum Verpacken der Ausrüstung im Rucksack

Kleidung für Alltag und Abend:

  • Jeans, Trekkinghose o. ä. T-Shirt
  • Hemd
  • Pullover Fleece-Jacke o. ä. Unterwäsche Badehose/Anzug
  • Socken
  • Schuhe Badeschlappen Waschzeug Kamm Zahnbürste Zahncreme Duschgel Rasierzeug usw. Föhn
  • Handtuch (für den Strand)

Sonstiges:

  • Sitzcreme Ohrenstöpsel
  • Hüttenschlafsack (nur bei Touren mit Hüttenübernachtung) Geld
  • EC- oder Kreditkarte
  • Ausweis
  • Bei Fernreisen Visum und Impfpass

 

Extras Freeridetouren und Fahrtechnikkurse:

Sportschuhe am besten Skatermodell für Bärentatzenpedalen Protektoren (können für Fahrtechnikkurse kostenfrei geliehen werden) Langfingerhandschuhe

Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit wir sind für Verbesserungsvorschläge dankbar

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